Wie aus Traubensaft oder Most Wein wird – der wissenschaftliche Teil

Wir könnten ein ganzes Buch über die Wissenschaft der Weinherstellung schreiben, das haben tatsächlich schon viele gemacht. Anstatt jedoch zu versuchen, Sie mit Wissenschaft zu blenden, die hinter der Entstehung so vieler verschiedener Weinsorten und ihren inhärenten Merkmalen steckt, dachten wir, wir würden Ihnen gerne einen “Schnappschuss” von einem besonders faszinierenden Element liefern – der Verwendung von Hefe im Fermentationsprozess. Insbesondere wollen wir zeigen, warum die verwendete Hefeart so wichtig ist, weil sich dadurch Desiderio No.1 von vielen anderen Weinproduzenten, nicht nur in dieser Region Italiens, sondern auf der ganzen Welt abhebt.

Im einfachsten (und am wenigsten romantischen) Sinne handelt es sich bei der Weinherstellung im Wesentlichen um einen mikrobiologischen Prozess, bei dem Hefen und Bakterien Zucker, Aminosäuren und eine Reihe anderer im Traubensaft (Most) enthaltenen Verbindungen in Alkohol umwandeln. Sobald Alkohol vorhanden ist, wird aus dem „Most“ Wein, und sobald der Alkoholgehalt 16% erreicht, tötet der im Wein enthaltene Alkohol die Hefe ab und der Fermentationsprozess stoppt auf natürliche Weise.

Natürlich kann das immer noch aktive Bakterien im Wein hinterlassen, aber heutzutage verwenden fabriksähnliche Vinifizierungsprozesse die Pasteurisierung (das Erhitzen des Weines), um diese Bakterien abzutöten, aber dies ist nicht die Art und Weise, wie man einen Wein herausragender Qualität herstellt.

Bei Desiderio N° 1 haben wir sorgfältig untersucht, wie sich verschiedene Hefearten auf den Traubensaft, den Most und den Wein, den wir herstellen auswirken. Seine Eigenschaften wie Geschmack, Aroma und Stabilität zu entwickeln ist eine Kombination aus Kunst und Wissenschaft.

Wir haben herausgefunden, dass bei Verwendung einer natürlichen, bereits aktivierten Hefe der natürliche Prozess der Weinherstellung nachgebildet wird, was zu einem Wein unerreichter mikrobiologischer Reinheit führt. Natürliche aktive Hefe ermöglicht es uns, ein besseres pH-Gleichgewicht (Säuregehalt) aufrechtzuerhalten, das eine optimale synergetische Wechselwirkung mit der im Most enthaltenen Weinsäure aufweist. Das Ergebnis ist eine langfristige Stabilität des Weines und anhaltendere Aromen, die dazu beitragen, den Wein zum Leben zu erwecken.

Insbesondere bei Rotweinen wird der Gehalt an Antioxidantien, von denen bekannt ist, dass sie enorme gesundheitliche Vorteile haben, durch die Verwendung von natürlichen Hefen erhöht.